Steiglianer

Steiglianer
Schon kurz nach der Gründung der Sektion Handballgruppe im Jahr 1947 wurden regelmässig Trainings in der Steigturnhalle durchgeführt. Dieser Trainingsstätte sind wir nun über fünfzig Jahren treu geblieben, und es kommt daher nicht von ungefähr, dass sich daraus der Name "Steiglianer" entwickelte.
Vieles hat sich in dieser Zeit gewandelt. Als Handballer auf dem Grossfeld, über die Korbballmeisterschaft im Winter, den Kleinfeldhandball im Freien und später in der Halle, haben wir alle sportlichen Entwicklungen mitgemacht und mitgestaltet.
Heute stehen das körperliche Fitnesstraining und die Pflege der Freundschaft im Vordergrund. Für die Fitness betreiben wir ein intensives Gymnastiktraining, das Mobilisieren, Kräftigen und Dehnen umfasst; für das Schulen der Reaktion beenden wir das Training mit einem Volleyballmatch.

Mannschaft: Mannschaftsbild Steiglianer

Hintere Reihe: Ruedi Kilchmann, Werner Huber, René Quiblier, Nicol Parodi, Eugen Sengel, Hans-Peter Güntert, Roland Roth, Herbert Roth, Hans-Ludwig Schwind
Kniend: Heinrich Zimmermann, Edi Maurer, Hermann Amstutz, Robert Sauter, Richard Trahearn

Nicht dabei: Bernhard Ehrensperger, Max Hangartner, Anton Meier, Edgar Mittler, Gallus Müller, Franz Oberholzer, Bruno Ranft, Oswald Rodenkirch, Emil Tanner

Trainingszeiten: Montag 18.30 - 20.00 Uhr, Steigturnhalle
Adresse: Edi Maurer Lahnstrasse 75 8200 Schaffhausen
E-Mail: agnes.edi.maurer(at)shinternet.ch

Rückblick auf das Steiglianerjahr 2010
(Die Fotos gibts wie immer natürlich im Fotoalbum 10).
Bald liegt wieder ein ereignisreiches Steiglianerjahr hinter uns. Nach wie vor treffen wir uns jeden Montag in der Steigturnhalle und halten uns mit einer gezielten Gymnastik fit und entspannen uns anschliessend mit einem Ballspiel. Für Interessenten im Seniorenalter hat es noch einige freie Plätze.
Auch sind unsere Ferienaktivitäten (während den Schulferien) und die Monatswanderungen wichtige Anlässe zur Pflege unserer Kameradschaft. Im Folgenden soll von einigen wenigen ausgewählten Exkursionen und Wanderungen die Rede sein.

Die Brunnen unserer Stadt Schaffhausen
Dass Wasser ein lebensnotwendiger Rohstoff ist, wissen wir alle. Genügend Wasser war auch die Voraussetzung für die Weiterentwicklung eines Siedlungsortes. Welche Bedeutung das auf den Standort Schaffhausen hatte, haben wir auf einer, von Eugen Sengel interessant gestalteter Brunnenführung durch die Stadt erfahren.

Die Thurauen im Wandel – ein Projekt für Mensch und Natur
Auf unserer Exkursion in das Gebiet der Thurauen, zwischen Ellikon am Rhein und Flaach,
haben wir viel Interessantes über die Revitalisierung der Thurauen, über die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen und über den Hochwasserschutz erfahren.
Neben den baulichen Massnahmen wurden uns auch die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt an einigen ausgewählten Standorten erläutert.

Monatswanderungen
Auf unseren Monatswanderungen wird nicht nur die sportliche Bewegung gefördert, sondern auch den kulturellen Aspekten im Wandergebiet Beachtung geschenkt. So konnten wir auf dem Industrielehrpfad im Zürcher Oberland die Spuren jener Epoche entdecken und über den Mut und die Risikofreudigkeit unserer Vorfahren staunen. Die Wanderung auf dem Industrielehrpfad führte uns von Bauma – Neuthal – Hinterburg – Bäretswil – Chämtnertobel nach Kempten.

Mit der Wanderung von Oberhallau über den Lugmer zum Silstig nach Schleitheim wollten wir das Heimatmuseum, das seit einigen Jahren die weit herum bekannte Täuferabteilung beherbergt, besuchen. Herr Willi Bächtold hat uns viel Interessantes über diese religiöse Bewegung aus der Reformationszeit erzählt.

Der 3-Tägeler auf dem St. Galler Brückenweg
Diesmal war unser Wanderzentrum St. Gallen das wir von Gonten über die Ochsenhöhe – Stein erreichten. Nach einem feinen Nachtessen konnten wir zum Dessert das bekannte Duo „Appenzell-Quer“ geniessen, das uns nicht nur lüpfige Appenzeller Volksmusik sondern auch Walzer, Polka etc. darbot. (Bilder: 3-Täger 1-10 bis 3-Täger 12-10)

Am zweiten Tag haben wir in einer 5-stündigen Wanderung den technisch interessanten St. Galler Brückenweg mit einer Zusatzschlaufe zum Tierpark „Peter und Paul“ zurückgelegt.
Am Schlusstag wurden der Eggen-Höhenweg über Fröhlichsegg – Schäflisegg – Waldegg, wo ein währschafter z’Mittag serviert wurde, zur Vögelinsegg in 3½ Stunden zurückgelegt.
Wieder haben wir einen abwechslungsreichen, interessanten und hervorragend organisierten 3-Tägeler erlebt. An dieser Stelle sei dem Wanderleiter Ruedi Kilchmann und unserem Chauffeur Andy Kolb, der alle unsere Wünsche erfüllte, ein herzliches Dankeschön ausge-sprochen. (Bilder: 3-Täger 13-10 bis 3-Täger 15-10)

Das Jahresschlusstreffen 2010
Das traditionelle Jahresschlusstreffen wurde sportlichen mit einer Wanderung gestartet. Ziel war es, alle Türme auf dem Cholfirst anzupeilen und zu besteigen. Leider machte uns das neblige Wetter fast einen Strich durch unseren Plan. Nach dem Vorbeimarsch am Fernseh-turm haben wir den neuen Turm ob Wildensbuch, ein wunderschönes Bauwerk, bestiegen. Nach einer Stärkung im Restaurant Baumgarten in Benken, konnten wir unsere Wanderung am Nachmittag doch noch bei schönem und sonnigem Wetter über das Uhwieserhörnli nach Uhwiesen abschliessen. (Bilder: Jahresbummel 1-10 bis Jahresbummel 9-10)
Nach der Rückkehr nach Schaffhausen wurde eine kurze Pause eingelegt bevor wir uns im Restaurant La Résidence trafen. Nach einem fein zubereiteten Nachtessen, liessen wir den Abend bei gemütlichem Beisammensein ausklingen.


Rückblick auf das Steiglianerjahr 2009
(Die Fotos gibts wie immer natürlich im Fotoalbum 09).
185 km misst die Grenze des Kantons Schaffhausen, 153 km grenzen an Deutschland und nur 32 km an die Kantone Zürich und Thurgau.
Was haben diese Angaben nun mit dem Jahresprogramm der Steiglianer zu tun? Ganz einfach: es ist die Strecke die wir im vergangenen Jahr bei unserer Grenzwanderung um den Kanton Schaffhausen zurückgelegt haben. So ist es nicht verwunderlich, dass wir viele Grenzwege abschritten und dabei durch unberührte Landschaften wanderten.
Auf die Beschreibung der einzelnen Wanderungen soll an dieser Stelle verzichtet werden. Wer Interesse hat ähnliche Exkursion durchzuführen, kann ausführliche Informationen bei den Steiglianern anfordern.
An Stelle einer Wegbeschreibung sollen die nachfolgenden Wanderimpressionen einen Einblick geben über die Grenzwanderung um den Kanton Schaffhausen.
Bild 1: Beggingen – Schleitheim; Bild 2,3 und 4: Hofen – Dörflingen; Bild 5, 6 und 7 Oberer Kantonsteil (Steinerzipfel); Bild 8: Neuhaus – Hagen – Beggingen; Bild 9, 10, 11, 12 und 13: Grenzfahrt von Stein a./Rh.- Schaffhausen. Dieser letzte Ausflug war verbunden mit einem Besuch der Ausgrabungen in Eschenz und einer Führung im Kloster St. Georgen in Stein am Rhein.

Unsere sportlichen Aktivitäten
Um die sportlichen Wanderungen bei Hitze, Kälte oder Regen bestehen zu können, absolvieren wir einmal wöchentlich ein intensives Krafttraining und zur Auflockerung ein Ballspiel.

Der 3-Tägeler
Der 3-Tägeler ist nach wie vor der Höhepunkt in unserem Jahresprogramm. Er führte uns auch dieses Jahr ins Emmental nach Eggiwil. Nach einer vergnüglichen Bahnfahrt von Schaffhausen nach Trubschachen waren wir alle ganz „giggerig“ endlich den Wanderweg unter die Füsse zu nehmen. Doch bevor wir zu unserer Wanderung starteten, besuchten wir die Schautöpferei in Trubschachen.
Gestärkt ging’s bergwärts über Blappach, wo der Mittagsrast eingelegt wurde, bevor wir dann talwärts nach Eggiwil marschierten. Am 2. Tag war eine herrliche Höhenwanderung auf dem Programm. Von Linden, unserem Ausgangspunkt, führte uns ein steiler Aufstieg nach Aebersold und dann zum Aussichtsturm Ringgis, wo ein herrlicher Rundblick uns für die Anstrengungen entschädigte. Im Chuderhüsi wurde die wohlverdiente Mittagspause eingezogen, bevor wir weiter über den Chapf nach 5 Stunden Marschzeit unser Ziel Eggiwil erreichten.
Am Schlusstag führte uns die Wanderung über Schopfgraben – Räbloch nach Schangnau, wo wir nach 60 zurückgelegten Leistungskilometer und 11 Stunden Wanderzeit unseren 3-Täger 2009 beendeten.
Dieser abwechslungsreiche und interessante 3-Täger wurde wieder sehr gut und umsichtig von Margret und Ruedi Kilchmann vorbereitet und organisiert. Unser Chauffeur Andi Kolb hat dafür gesorgt, dass Kurzwanderer immer wieder zum Ausgangspunkt transportiert oder am Zielort abgeholt wurden. Herzlichen Dank an das OK-Team. Bilder 14, 15 und 16

Das Ferienprogramm
In den Schulferien haben wir uns zu verschiedenen Anlässen getroffen wie Minigolf, Besuch der Giesserei Staud in Beggingen, Armbrustschiessen, Abendwanderungen, Begehung des Obstgarten auf dem Griesbach, Kegelmeisterschaft.
An dieser Stelle sollen noch drei Anlässe speziell erwähnt werden, die eng mit unserer Grenz-wanderung um den Kanton Schaffhausen zu tun haben.

Besuch der Sammlung alter Landkarten im Klostergut Paradies
Herr Hanspeter Rohr, der die Sammlung alter Landkarten aufgebaut und Initiant für die Aus-stellung im Klostergut Paradies ist, hat uns persönlich geführt.
Die Sammlung Rohr umfasst rund 80 Blätter alter Landkarten aus dem Kanton Schaffhausen, wobei aus einigen Exemplaren die Entwicklung der Grenzziehung ausgemacht werden kann.
Nach heutigem Wissensstand ist die Sammlung alter Schaffhauser Kantonskarten die sich über einen Zeitraum von 1525 bis 1897 erstreckt, praktisch vollständig. Eine der ersten gedruckten Karten der Schweiz rundet die Ausstellung ab.

Sonderausstellung: „Grenzen im Wandel der Zeit“ im Museum im Zeughaus
Grenzen beschäftigen uns alle immer wieder, seien es die Grenzen des Eigentums oder andere durch das Gesetz festgelegte Grenzen.
Von besonderer Wichtigkeit für den Kanton Schaffhausen sind aber die Landesgrenzen, deren Bedeutung in der Zeit von 1848 bis heute sich immer wieder stark verändert hat und die mit dem Inkrafttreten des Abkommens von Schengen erneut eine wesentliche Veränderung erfahren.
Durch die interessante Ausstellung konnten wir auch erfahren, in welchen Grenzabschnitten Problemzonen für die Sicherung der Landesgrenzen bestanden. Auch kuriose Grenzziehungen wurden aufgezeigt wie diejenige in der Bleiche oberhalb Stein a/Rh. oder beim Waldheim.
Dass die Grenze auch schicksalbestimmend war, wurde durch einige Tragödien während dem
2. Weltkrieg aufgezeigt. Auf unseren Wanderungen spürte man, dass die Grenze zwar vorhanden, aber die Übertritte ohne Behinderung überschritten werden konnten.

Kräuterwanderung im Eschheimertal
Was wir auf unseren Wanderungen, als schön blühendes Unkraut bewunderten wurde uns bei unserer Kräuterwanderung als schmackhafte Delikatesse und / oder sanftes Heilkraut vorgestellt. Zu dieser Kräuterführung hat uns Roli Roth aus Anlass seines Übertritts in den Ruhestand eingeladen.
Das Interesse, die Natur wahrzunehmen, zu erleben und zu verstehen ist bei den Steiglianer und Steiglianerinnen auf grosse Beachtung gestossen. Die Kräuterpädagoginnen haben es verstanden, so manches Kräutlein als schmackhafte Delikatesse und/oder Heilkraut, das direkt am Wegesrand wächst, näher zu bringen. Zum Abschluss der aufschlussreichen Wanderung im Eschheimertal wurde uns ein feines Wildkräutermenü offeriert. Bilder 17, 18, 19.

Das Jahresschlusstreffen 2009
Bereits zum 20-igsten Mal wurde unser traditionelles Jahresschlusstreffen durchgeführt. Den ersten Teil des zweigeteilten Programms starteten wir bei nebligem Wetter mit der Wanderung beim Bahnhof Andelfingen. Über Adlikon - Niederwil – Rütibül, wo ein feiner Apéro offeriert wurde, marschierten wir zum Gurisee und dann nach Welsikon. Hier im Restaurant Bahnhof, konnten wir uns bei einem Mittagessen wieder aufwärmen. Über den Eschberg erreichten wir unser Tagesziel Seuzach. Bilder 20, 21.
Nach der Rückkehr nach Schaffhausen wurde eine kurze Pause eingelegt bevor wir uns im Restaurant Schützenstube trafen. Nach einem fein zubereiteten Nachtessen, liessen wir den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen.


Rückblick auf das Jahr 2008
(Die Fotos gibts wie immer natürlich im Fotoalbum).
Auf Schloss Charlottenfels in Neuhausen haben wir mit dem Jahresschlusstreffen ein ereignis-reiches Steiglianerjahr ausgeläutet und das 2009 mit einigen Hinweisen auf bevorstehende Events eingeläutet. Doch nun alles der Reihe nach.

Unsere sportlichen Aktivitäten
Neben den intensiven wöchentlichen Trainings sind unsere monatlichen Wanderungen eine weitere wichtige Komponente, uns auch im fortschreitenden Alter fit zu halten.
Diese Ausflüge sind für die Wanderleiter eine grosse Herausforderung um immer wieder neue und selten begangene Wanderwege zu erschliessen.
Hier einige der abwechslungsreichen Ausflüge im Telegrammstil: Planetenweg: von Siegers-hausen zur Sternwarte Kreuzlingen mit Besuch derselben, Naturpark der Oberen Donau (Beuron), auf unbekannten Pfaden über den Längenberg, Hallauerberg, Wannenberg – Küssa-burg, von der Glatt zum Rhein oder von Frauenfeld nach Stammheim.

Der 3-Tägeler
Auch dieses Jahr war der 3-Tägeler das Highlight unserer Gruppe. In Sumiswald im Emmental hatten wir unser Wanderzentrum. Über die Lueg – Affoltern erreichten wir das durch die Gotthelf-Filme bekannt gewordene Emmentalerdorf. Bei einem Zwischenhalt in Affoltern wurden wir in die Kunst der Käseherstellung eingeführt. Das Gelernte konnte gleich anschliessend an-gewendet werden. Zwei Käselaibe haben wir hergestellt und im Käsekeller eingelagert. Die "Chästeilete" fand dann am Jahresschlusstreffen statt.
Am zweiten Tag erlebten wir eine herrliche Wanderung im Napfgebiet. Auf aussichtsreichen Gratwegen waren die Ausblicke auf die zum greifen nahen Berneralpen und das Mittelland ein Genuss und Entschädigung für die zum Teil schweisstreibenden Aufstiege.
Am dritten Tag lautete das Thema "Auf Gotthelfs Spuren". Bei sonnigem und warmem Wetter, wie übrigens an allen Tagen, marschierten wir nach Lützelflüh, dem Wohnort von Jeremias Gotthelf. Nach einer interessanten Einführung in das Leben von Jeremias Gotthelf durch die Dorfschullehrerin, besuchten wir noch das Gotthelfmuseum.

Das Ferienprogramm
In den Schulferien treffen wir uns zu verschiedenen Aktivitäten wie Weidlingsausfahrt, Minigolf, Armbrustschiessen, Kegelmeisterschaft, und Abendwanderung.
Zwei Anlässe sollen besonders erwähnt werden.

Schmiede Neunkirch
Im Frühling besuchten wir die Museums-Schmiede in Neunkirch. Inmitten der Häuser der Alt-stadt Neunkirch befindet sich eine russgeschwärzte Schmiede in welcher man sich augenblick-lich in die Zeiten von Charles Dickens oder Gotthelf zurück versetzt fühlt. Schmiedmeister Ühlinger sen. verstand es, uns das Leben in dieser Schmiede auf spannende Art näher zu bringen. Als krönender Abschluss konnten wir, für die supponierten Pferde vor der Schmiede, die notwendigen Hufnägel herstellen.

Feuerwehrdepot Schaffhausen
Einen weiteren lehrreichen Besuch konnten wir im Feuerwehrdepot der Stadt Schaffhausen erleben. Unter der fachkundigen Führung von Feuerwehrkommandant Herbert Distel wurden wir über den Auftrag und die Aufgaben der Feuerwehr ausführlich informiert. Eindrücklich ist auch mit welchen Mittel die Feuerwehrleute auf mögliche Ereignisse geschult und vorbereitet werden.
Mit dem Eingang der Meldung "Ölspur auf der Steigstrasse" konnten wir live einen Einsatz-befehl miterleben. Wie die Aufgabe von den Feuerwehrleuten angegangen wurde, zeigte uns, dass hier schnell und speditiv gearbeitet wird.

Das Jahresschlusstreffen
Auch dieses Jahr kündigten die Wettervorhersagen hohe Schneemengen an, so dass unsere Wanderung im Schneetreiben stattfinden sollte. Aber der Wettergott hat alles umprogrammiert und als wir in Waltalingen, dem Startort unserer Wanderung, aus dem Bus stiegen war die Landschaft nur leicht überzuckert und die Sonne zeigte sich immer wieder. Ideale Bedingungen für unsere Wanderung über Guntalingen nach Basadingen. Eine wohlverdiente Stärkung im Restaurant Bedakafi machte uns wieder fit für den Weitermarsch über den Buchberg nach Schlatt.
Dieses Jahr war der Treffpunkt nicht ein Restaurant für unser gemütliches Beisammensein, sondern Schloss Charlottenfels in Neuhausen. In gediegener Atmosphäre wurden wir im ehr-würdigen Empfangssalon von Söbi und Angela empfangen. Im Salon Murano erzählte uns Eugen viel Wissenswertes über die Bewohner auf Schloss Charlottenfels und über das Leben von Heinrich Moser. Im festlich hergerichteten Salon Charlotte genossen wir das von Oswald vorzüglich zubereitete Nachtessen. Ein gelungener Schlusspunkt auf Schloss Charlottenfels für das Jahr 2008.

Wie immer gibts die Fotos dazu natürlich im Fotoalbum.


Rückblick auf das Jahr 2007
Aktivitäten neben dem Training
In der trainingslosen Zeit, das heisst während den Schulferien, führen wir zusammen mit unseren Gattinnen ein Ferienprogramm durch. In unser "Freizeitprogramm" haben wir neu die Monatswanderungen aufgenommen, einen Anlass für die pensionierten Steiglianer und ihren Gattinnen. Was wir unternehmen, erfahren und lernen, kannst Du aus unserem Jahresprogramm (siehe Anhang!) entnehmen. An dieser Stelle soll, in loser Reihenfolge, über unsere Aktivitäten berichtet werden. Hier nun eine erste Kostprobe.

Die Herrenwanderung 2007
Kurz ausserhalb von Döggingen, an der Strecke nach Löffingen, sind wir zu unserer Wanderung aufgebrochen. Über Bittelbrunn, am südlichen Ufer des Kirnbergsees, kamen wir nach Unterbäch, wo wir eine ausgedehnte Mittagsrast einlegten. Frisch gestärkt marschierten wir weiter über Waldhausen – Eichbuck an den Ausgangs-punkt der 4-stündigen Wanderung zurück.

3-Tägeler Ende April 2007
Ruedi und Margret Kilchmann haben für den 3-Tägeler 2007 der SteiglianerInnen den Bregenzerwald als Wandergebiet ausgewählt. Sulzberg, 20 Kilometer hinter Bregenz auf 1000 m Höhe liegend, war Ausgangspunkt unserer Wanderungen.
Die Bahn- und Busfahrt nach Sulzberg haben wir in Bregenz unterbrochen, um in einer 50-minütigen Führung die grösste Seebühne der Welt kennen zu lernen. Mit dem Blick hinter die Kulissen haben wir dabei viel Wissenswertes über die Geschichte und Entwicklung der Bregenzer Festspiele erfahren. Zudem haben wir einen Einblick in die aktuellen Vorbereitungen zur Produktion von Tosca erhalten.

Am zweiten Tag starteten wir frühzeitig zu einer anspruchsvollen Wanderung über den Häderich. Schon die "Einlaufstrecke" hatte es in sich, mussten doch gleich zu Beginn 500 Höhenmeter überwunden werden. Für den restlichen Anstieg zum Ausgangspunkt unserer Gratwanderung, der Falkenhütte, waren wir nun so gut gerüstet, dass wir gute Gespräche und die herrliche Landschaft geniessen konnten. Gut verpflegt starteten wir dann zur Gratwanderung über Falken und Hoher Häderich. Die Kletterpartien meisterten wir an fest installierten Seilen bravourös. Die Anstrengung wurde dann auf dem Gipfel mit einer herrlichen Rundsicht auf die Alpenkette, den Bodensee und bis weit in den Allgäu hinaus belohnt. Der Abstieg war dann noch Auslaufen und wir freuten uns darüber, auch noch als Senior eine nicht alltägliche Leistung vollbracht zu haben. Nach dieser herrlichen 5-stündigen Wanderung haben alle den wohlverdienten Durstlöscher genossen.

Bereits hiess es wieder von Sulzberg Abschied zu nehmen. Mit dem KJS-Bus wurden wir nach Hirschbergsau, dem Ausgangspunkt unserer letzten Wanderung chauffiert. Nach einer abwechslungsreichen Tour über den Hirschberg erreichten wir unser Tagesziel Pfänder, das Bregenzer-Wahrzeichen.
Für die 22 TeilnehmerInnen waren es herrliche, erholsame Tage; organisatorisch klappte alles prima geklappt und das Wetter zeigte sich nur von der besten Seite.
Der 3-Tägeler gehört bereits der Vergangenheit an. Es war ein spannender und interessanter Ausflug in einem uns wenig bekannten Gebiet. Hervorragend organisiert von Margret und Ruedi Kilchmann und durch die Betreuung vor Ort durch Andy Kolb, konnten wir den Anlass voll geniessen – herzlichen Dank und ein Wiedersehen am 3-Täger 2008.

Sommerferien 2007

Bereits gehören die Sommerferien 2007 der Vergangenheit an. Zurück bleiben viele Erinnerungen an die vielen Erlebnisse die sich in die vergangene Zeit ereignet haben. Auch wir Steiglianer und Steiglianerinnen haben einige schöne Ferienanlässe erlebt. Neben einer Velotour, einer Weidlingsfahrt an einem der schönsten Abende der Sommerferien, einer Minigolfpartie in der Anlage im Langriet, einem Abendspaziergang über die Gräten mit einem gemütlichen Hock in der Garten-wirtschaft des Gemeindehauses in Merishausen und das Armbrustschiessen in der Anlage des Armbrustschützenvereins Beringen.
Unter der umsichtigen Organisation von Heiri (Foto 10), konnten von allen Teilnehmern, zwar bei misslichen Verhältnissen (Windböen), sehr gute Resultate erzielt werden. Die Rangliste zeigte es dann deutlich, denn nur innerhalb von 5 Punkten klassierten sich die Schützen, die um den Titel des Schützenkönigs kämpften. Den Titel konnte sich dann René (Foto 14) vor 2 weiteren 47-Punkte- Schützen, dank mehr 10-er Treffern, sichern. Leider hat es nur eine Frau gewagt, mit der Tellswaffe in den Ausstich zum Schützenkönig einzugreifen. (Foto 10, 11, 12, 13)

Die Frauen haben keine Mühe gescheut den Schützen und Helfern einen guten Imbiss mit einem süssen Abschluss zu servieren. (Foto 15)
Nun gehört das zum 17.-Mal durchgeführten Armbrustschiessen der Vergangenheit an. Den Organisatoren, den Helfern, den Köchen möchte ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken.

Rückblick auf das Steiglianerjahr 2007

Mit dem Jahresschlusstreffen haben wir ein ereignisreiches Vereinsjahr abge-schlossen, in dem nicht nur die körperliche Fitness gefördert, sondern auch vieles unternommen wurde um Geist und Freundschaft zu pflegen.

In den Herbstferien standen zwei interessante Veranstaltungen auf dem Programm - die Besichtigung der +GF+ - Eisenbibliothek und die Turbinen-anlage im EW Schaffhausen.

Im ehemaligen Klarissenkloster Paradies ist die +GF+ -Eisenbibliothek unter-gebracht. Nahezu 40'000 Bücher zum Werkstoff Eisen und auch Literatur an-grenzender Wissensgebieten sind in der Bibliothek registriert. Frau Bazak ver-stand es, die wichtigsten Werke aus den verschiedenen Zeitepochen vorzu-stellen und einige besondere Raritäten aufzulegen.
Der Besuch konnte uns einen Einblick geben, welche Kostbarkeiten aus alter und neuer Zeit in diesem einmaligen Büchermuseum ausgestellt und bestaunt werden können.

Die zweite Veranstaltung fand im Kraftwerk Schaffhausen statt, wo wir von Herr B. von Felten empfangen und auf dem Rundgang begleitet wurden. Er präsen-tierte die Städtischen Werke und berichtete über den Stand der laufenden Revisionen der beiden Turbinenanlagen. Da die Maschinen des Flusskraftwerks nach über 40 Jahren Laufzeit zum ersten Mal total revidiert werden, konnte uns ein spannender Einblick in die Eingeweide der Anlage geboten werden.

Die mangelnden Trainings während den Ferien haben wir mit einem sehr intensiven Kegel-abend etwas wettgemacht und mit den Monatswanderungen (Foto 11 / 12 / 13 / 14) noch weiter verbessert.

Den Abschluss unseres "Steiglianerjahres" bildet wie immer das traditionelle Jahresschlusstreffen, das mit einer Wanderung eröffnet wurde. Von Hemmental marschierten wir über das Zelgli ins Babental, wo wir uns für die Schlussstrecke zur Siblingerhöhe stärkten. (Foto 15 / 16 /17)
Das Abendprogramm begann mit einem Apéro im BBZ und wurde mit einer sehr amüsanten Fotoshow auf Grossleinwand aufgelockert. Der Abend wurde dann mit einem Nachtessen und gemütlichen Beisammensein im Hotel Promenade ab-
gerundet.

Bilder der Steiglianer könnt ihr in unserer Image Gallery finden!

Anhang: 

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