SG Kottu Roti: Ungeschlagen in die Winterpause

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Es läuft und läuft und läuft. Die 3. Liga Spielgemeinschaft ist das neue Duracell-Häschen. Der gute 3. Platz in der letzten Saison machte schon klar, dass da was gutes zusammenwachsen könnte, speziell weil in einigen Spielen das vorhandene Potential nicht ausgeschöpft wurde. Zudem war mit dem Aufstieg von Kaltenbach in die 2. Liga, der Dominator der letzten Saison Geschichte. Was sollte da einer tollen, erfolgreichen Saison im Weg stehen? Vielleicht viele Langzeitabsenzen, kleinere und schwerere Verletzungen, Grippewellen, Terminüberschneidungen (den Bingoabend habe ich schon seit langem geplant, ehrlich!), ungenügende Fitnesstests (OK, das war jetzt gelogen. Fitnesstests machen wir aus gutem Grund nicht) und positive Drogentests (OK, das war jetzt auch gelogen. Drogentests machen wir auch aus gutem Grund nicht). Ideale Gelegenheit wieder mal ein altes Sprichwort hervorzukramen: „Sport und Turnen füllt Gräber und Urnen." Es war und ist diese Saison schon ziemlich verhext. Speziell der Ausfall (teilweise und ganz) unserer beiden Stammtorhüter war kurze Zeit ein Schock. Umso besser, dass wir auf ein paar Positionen mit der einen und anderen Verstärkung in die Saison starten konnten. Bei den Gegnern gab es auch das eine oder andere Fragezeichen, waren diese Saison doch ein paar unbekannte Teams aus Zürich in der selben Gruppe. Nun, 9 Spiele später und nach abgeschlossener Vorrunde, stehen wir auf Platz 1 mit 4 Punkten Vorsprung (und das bei einem Spiel weniger als die direkten Verfolger). Man mag dies vielleicht erhofft haben, doch unter den erwähnten Umständen muss man sich da doch kurz ein bisschen die Augen reiben. Abheben wie eine Rakete ist aber nicht, denn spielerisch haben wir die Vorrunde nicht wirklich dominiert. Es waren ein paar ganz enge Kisten darunter und immer wieder plagen uns längere Phasen, wo unsere Hirne auf Standby schalten. Doch wir dürfen und sollten auch stolz auf etliche herrliche Aktionen zurückblicken und einen super Teamspirit, der uns erlaubt hat im Zweifelsfall das Wettkampfglück mit Gewalt auf unsere Seite zu ziehen. Jetzt sind wir verdient Wintermeister und das ist der Hammer! Einfacher dürfte es in der zweiten Saisonhälfte aber nicht werden. Wir sind nun die gejagten und ob sich die Situation mit den Verletzten und Fehlenden wirklich verbessert, steht noch in den Sternen. Mit viel Einsatz und dem nötigen Quäntchen Glück sollten wir aber eine ähnlich gute Leistung abliefern können.

Eine kurze Zusammenfassung unserer Spiele in spezieller Form:

Ein nervöser Start in Neftenbach,
am Ende aber haben wir gelacht.

Zuhaus gegen SG Yellow / Athletic 57 / Pfadi Winterthur,
in langen Phasen auf der Überholspur.

Anfangs locker gegen SG Kloten / Rorbas,
Zusammenbruch und Sieg in letzter Sekunde, ganz krass.

Lange Kopf an Kopf im Derby gegen die Kadetten,
auf einen Sieg war gar nicht zwingend zu wetten.

Erste Hälfte auf Augenhöhe mit HC Bülach 1,
15 Minuten vor Schluss kreiste im Kopf der Gedanke „meins, meins".

Stets im Hintertreffen gegen HC Stammheim,
das Unentschieden fast schon in der Overtime.

Überraschend ungefährdet gegen HC Andelfingen,
doch 10 Minuten wollte kein Tor mehr gelingen.

Pflichtsieg gegen HC Bülach 2,
zum Glück legten wir uns da kein Ei.

Ab wie eine Rakete gegen HC Rümlang-Oberglatt,
fast die Quittung gezahlt, denn die zweite Hälfte war lange ziemlich matt.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Jan, einem der Stammtorhüter der 4. Liga, der für uns viele Extratrainings und Spieleinsätze absolvierte und einen tollen Job im Kasten macht und so eigentlich auch Stammtorhüter von uns geworden ist. Ebenso ein Gracias an Kaje, der sich eigentlich etwas schonen sollte und dennoch immer wieder als Ersatz auf der Bank sass oder aktiv ins Tor stand. Ein Dank auch an alle Spieler und Torhüter diverser anderer Teams, die hie und da ausgeholfen haben. Es ist echt schön diese Hilfsbereitschaft vorzufinden. Zu guter Letzt auch ein herzliches merci all den Fans, die in die Halle kommen, unsere brillanten Phasen bejubeln und unsere Durchhänger stoisch ertragen.

 

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